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Hepatom Ambulanz

Ap.Prof.PD. Dr. PhD Matthias Pinter

Leitung

Erreichbarkeit: Leitstelle 7i, Roter Bettenturm

Terminvereinbarung unter: Tel.: +43 (0)1 40400-47500 oder -47295
oder E-Mail: post_akh_ls_7i@akhwien.at

Ambulanzzeit: Montag - Freitag nach Terminvereinbarung

Zu den häufigsten bösartigen Lebertumoren zählen das Leberzellkarzinom (hepatozelluläres Karzinom, abgekürzt "HCC") und das Gallengangskarzinom (cholangiozelluläres Karzinom, abgekürzt CCC). Beide Tumoren sollten nicht mit Absiedelungen (Metastasen) von anderen Krebsarten (z.B. Lebermetastasen des Darmkrebses) verwechselt werden. Weltweit gesehen ist das HCC die fünfth häufigste Tumorart überhaupt. In Österreich zählen das HCC mit etwa 700 und das CCC mit etwa 300 Neuerkrankungen pro Jahr eher zu den selteneren Krebsarten.

Das Besondere am HCC ist, dass es in 80-90% der Fälle in einer Leberzirrhose entsteht. Eine Leberzirrhose ist eine fortgeschrittene Vernarbung der Leber, die in der Regel durch einen jahrelangen Entzündungsprozess (Virushepatitis, Fettleberentzündung, Alkohol, u.a.) in der Leber hervorgerufen wird.

Der Umstand einer Tumorerkrankung in einem chronisch kranken Organ (Leberzirrhose) macht die Betreuung der betroffenen PatientInnen komplex und erfordert ein erfahrenes interdisziplinäres Team. Jede/r neue PatientIn der Lebertumorambulanz wird daher im interdisziplinären Tumorboard vorgestellt. Weiters muss vor jeder Therapieentscheidung die Leberfunktion berücksichtigt und die Leberzirrhose adäquat mitbehandelt werden.

Ziele und Leistungen der Lebertumor-Ambulanz sind
Diagnostik von Raumforderungen/Knoten/Tumoren der Leber
Vorstellung und Therapieevaluation von PatientInnen im interdisziplinären Tumorboard
Organisation bzw. Betreuung vor, während und nach spezifischer Tumortherapien, wie z.B.
- Lebertransplantation
- Leberresektion
- Radiofrequenzablation (RFA) oder Mikrowellenablation (MWA)
- Transarterielle Chemoembolisation (TACE)
- Medikamentöse Therapie
- Organisation bzw. Durchführung von palliativer u. supportiver Betreuung

Durchführung von klinisch-wissenschaftlichen (Arzneimittel)-Studien

FAQ